Zeichensatz Imagination und ImaginationBoxes (200 Zeichen)

EF Imagination Flowers™ www.new.myfonts.com
EF Imagination Black™ www.new.myfonts.com
EF Imagination Magic™ www.new.myfonts.com
EF Imagination Fisheyes™ www.new.myfonts.com

Zeichensatz Imagination www.new.myfonts.com
Zeichensatz Imagination www.fonts4ever.com
Designerportrait www.fonts4ever.com

Der Symbol-Zeichensatz Imagination besteht aus einem weiten Repertoire aus imaginativen und herkömmlichen Symbolen. Er ist aufgeteilt in vier Kapitel: Fisheyes, Magicgeometrics, Flowers und Black. Die entstandene Menge von Zeichen erhält den Namen Imagination (lat. Einbildungskraft), um an das psychisch-physische Vermögen bildhaft-anschaulichen Vorstellens zu erinnern. Fisheyes sammelt alle Symbole, die Fische oder Augen beinhalten, Magicgeometrics alle Symbole, die auch nur einen ahnungsweise geometrischen Anteil haben, Flowers alle floralen und teils auch animalischen Elemente – außer den Fischen; und Black Symbole mit höherem Schwarzanteil oder stärkerem Strich. Jedes Kapitel des digitalen Zeichensatzes belegt das ABC in Groß- und Kleinschreibung, hat also 52 Zeichen.

Ein Großteil der Symbole hat seinen Ursprung in meinen Skizzenbüchern, die ich seit 1984 Reisetagebüchern gleich führe. In ihnen mischen sich imaginative Bilder – teils bewusst fantasiert, teils geträumt – mit realen Bildern. So haben zum Beispiel die Flowers-Zeichen A, F und X ihre Vorbilder in orangefarbenen Malereien, die ich auf den weiß gekalkten Wänden von Lehmbauten in der indischen Wüste entdeckte. Eine besonders reiche Quelle waren für mich altägyptische Tempelmalereien, die in allen vier Zeichensätzen vertreten sind, Stickereien auf guatemaltekischen Kleidungsstücken sowie das Katherinenkloster auf dem Sinai. Bisweilen vermischen sich auch die Einflüsse: Das Flowers-Zeichen C ist kombiniert aus der Skizze einer Drahtrolle, die ich in Prag auf der Straße liegen sah, und Dreiecken, nach denen mir während meines Ägypten-Aufenthalts der Sinn stand.

Um aus den Skizzen einen digitalen Zeichensatz zu generieren, waren sie zunächst auf eine einheitliche Darstellungsebene zu bringen. Die meisten Skizzen mussten von der Wirkkraft der Farbe befreit und auf eine einheitliche Strichstärke reduziert werden, damit jedes Zeichen unabhängig von Farbe, Umfeld und Positionierung für sich stehen kann. Während dieses Prozesses wandelte sich die Auswahl der Zeichen ständig: Mit neuem Blick gesehene Skizzen, stärker reduzierte Teile komplexer Zeichen ersetzten andere, die keinen andauernden Wert erlangen konnten. Die definitive Entscheidung für ein Zeichen fiel immer dann, wenn es – sei es auf intuitiver oder kultureller Ebene – eine Bedeutung transportiert. Aufgrund dieser Einschränkung entfiel rund ein Drittel der ursprünglich vorhandenen Zeichen.

Analog zu den vier Kapiteln des Zeichensatzes gibt es ein Lexikon in vier Kapiteln, in dem zusätzliche Informationen zu einigen besonders häufig auftretenden, wichtigen Symbolen gegeben werden. Weil diese Symbole weltweit und seit alters Verwendung finden, beziehen sich die Informationen auf unterschiedlichste Traditionen: Das abendländische mythologische Wissen trifft auf orientalische, asiatische, ägyptische, altnordische Kultur und Religion sowie auf Erkenntnisse der modernen Psychologie. Das Lexikon ist deshalb als Alternative zum intuitiven Umgang mit den Formen des Zeichensatzes zu verstehen.

 

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